Lernen bis ins hohe Alter: Verlängern Sie Ihr Leben damit

Ein Gehirn in einer Glühbirne

Auf meinen Blog möchte ich hauptsächlich über neurologische Themen schreiben. Ich bin jedoch nicht der Typ, der sich einzig auf wissenschaftliche Studien beruft. Für mich gehört hier mehr dazu. Gerne gucke ich über den Tellerhand hinaus. Ich lese privat viele Bücher zum Thema Bewusstseinsarbeit und wie andere Kulturen damit umgehen. Beispielsweise die Japaner. In einem Buch las ich, dass viele Japaner sehr alt werden und fast alle hatten etwas gemeinsam. Sie gingen nicht in den Ruhestand. Dieses Thema lies mich nicht mehr los und irgendwie ist es logisch.


Wer in den Ruhestand geht, gibt auf

Im Westen freuen sich viele Menschen auf die Rente. Ich bin einer der wenigen, die immer sagt, ich will arbeiten, lernen und kreativ sein, so lang ich kann. Selbst, wenn ich im Rollstuhl sitze kann ich noch etwas tun. Beobachtet man die Menschen, geben sich die meisten schon mit 30 auf. Sie glauben mit 70 ist man alt, man habe Demenz und bringt nichts mehr auf die Reihe. Irgendwie steuern wir alle dort hin, wenn wir es uns einbilden. Was wir ständig denken und wiederholen, passiert irgendwann. Erstens, das Gehirn gewöhnt sich an die Gedankengänge und zweitens manifestieren wir gewisse Dinge dadurch in unser Leben.

Viele Japaner oder auch andere Kulturen gehen nicht in Rente. Sie arbeiten so lange wie sie möchten. Interviews mit den ältesten Menschen der Welt zeigen auf, dass die meisten im hohen Alter noch neue Dinge erlernten, kreativ waren oder im Beruf weiterarbeiteten. Dabei waren sie rüstig und gesund. Ich kann mir dies auch nicht vorstellen. Gehe ich mit 65 in Pension und ich werde 100 Jahre alt, kann ich doch nicht 35 Jahre lang einfach nichts tun. Diese Zeit könnte man doch nutzen, um Dinge zu erfahren, oder eben um kreativ zu sein, um anderen Geschichten zu erzählen, Bücher zu schreiben oder einfach durch die Welt reisen.


Wer alt werden möchte, muss es auch wollen

Zu behaupten, man möchte alt werden geht nicht, wenn man ständig mit 30 sagt, man ist jetzt schon so gebrechlich und mit 70 ist sowieso alles vorbei. Diese Einstellung sollte niemand haben. Auch sagen viele, die ich kenne. Ich will nicht alt werden. Warum denken die Menschen immer so negativ? Natürlich ist es nicht schön ein Pflegefall zu sein, aber es gibt so viele positive Beispiele vom Älter werden. Meist sind es Menschen, die sich keinen Stress machen und einfach das Leben lieben und genießen, wie es ist.

Wer sich jung fühlt, bleibt jung und hat die Kraft gesund zu werden, selbst, wenn es zu einer Krankheit kommt. Wer sich immer aufgibt und dies schon in jungen Jahren, wird es wohl nicht weit bringen. Lernen, arbeiten und tun ist im Alter wichtig, damit das Gehirn Signale bekommt, ich werde noch gebraucht, da will jemand noch Leben. Somit werden auch die Organe weiterhin versorgt und mit Energie bereichert, damit man weiterhin lernen kann. Auch, wenn es dazu noch keine Beweise gibt, ich glaube stark daran, dass es so ist. So lange wir leben, sollten wir leben und nicht dahinvegetieren!

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