Stressvoll leben in Berlin: Warum das Stadtleben stresst

Das Brandenburger Tor

Berlin ist bunt, spannend und aufregend. Die ganze Welt spricht über diese Metropole. Zahlreiche Menschen kommen nach Berlin, um die Sehenswürdigkeiten und den Lifestyle zu entdecken. Doch der Schein trügt. So aufregend die Stadt auch sein mag, sie es mit viel Stress verbunden. Dies gilt im Übrigen für viele Großstädte. Da Berlin eine besonders große in Deutschland ist und noch dazu die Hauptstadt, möchten wir diese näher auf dem Blog beleuchten. Machen uns Städte krank? Ja, viele werden krank und bemerken es nicht einmal.


Das Stadtleben pulsiert, es macht Spaß und gleichzeitig krank – warum ist das so?

Jene, die am Land wohnen, leben eindeutig gesünder. Dazu gibt es Statistiken und dies sagt der logische Menschenverstand. Es gibt weniger Abgase, die Menschen sind von der Natur umgeben, es lebt sich generell stressfreier und das Essen ist gesünder. Eine Stadt hat schon etwas, man hat in einer Stadt alles, was man braucht und leider auch zu viel davon. An jeder Ecke gibt es Fastfood Läden, die Menschen nehmen die öffentlichen Verkehrsmittel und gehen viel weniger zu Fuß als jene, die am Land leben. Eingekauft wird im Supermarkt und nicht beim Bauern um die Ecke. Man muss nur eins und eins zusammenzählen, um das Stresspotenzial zu erkennen.

Hinzu kommen die stressigen Situationen, die im Miteinander entstehen. Probleme, Differenzen, unhöfliche Kunden, böse Blicke in der U-Bahn usw. Die meisten Stadtmenschen sind diese Dinge bereits gewöhnt und bemerken nicht, dass es sie eigentlich krank macht. Erst, wer bewusst aussteigt, sieht, was in der Stadt eigentlich abgeht. Meist erkennen es die Menschen, wenn diese ein paar Wochen im Urlaub verweilten. Kommen sie zurück, dauert es nicht lange bis zum Kulturschock.


Der Stress steigt Tag ein, Tag aus – die Medien sorgen für noch mehr Stress durch Panikmache

Fremde Kulturen, Viren, Streiks und Co sind meist Auslöser, die Stress erzeugen. Viele haben Angst abends allein wegzugehen, weil die Medien ständig schreiben, wie gefährlich die Großstädte sind. Selbst, wenn es nichts zu fürchten gibt, die Angst schwingt immer mit. Auch jene, die keine Angst haben, tragen die Angst tief in sich. Auch jene, die keine Vorurteile haben, gewisse Ängste bleiben einem, wenn einem dies täglich eingetrichtert wird. Das Aggressionspotenzial steigt, dazu muss man nicht viel sagen. Angst macht das Ganze leider nicht besser. Es werden immer mehr Kameras installiert, damit sich die Bürger sicherer fühlen. Doch nutzen diese etwas? Ändert sich etwas am Sicherheitsempfinden dadurch? Eigentlich nicht – der Stresspegel steigt, auch, wenn ihn viele nicht direkt mitbekommen.


Wie kann man sich vor dem Stress schützen? Welche Möglichkeiten gibt es in der Stadt

Achtsamkeit ist das A und O. Die Bürger sollten den Stress nicht zu stark an sich ranlassen. Auch empfiehlt es sich, weniger TV zu gucken und Radio zu hören. Nachrichten machen es nicht besser, sondern schlimmer. Eine positive Lebenseinstellung erlangen macht Sinn und verändert alles. Wer nur das Negative sieht, zieht immer mehr Negatives an. Das sollte nicht sein. Wer abends nachhause kommt, sollte statt Nachrichten gucken, Yoga machen oder sich auf eine Meditationsmatte legen. Alles abfallen lassen, was man den ganzen Tag aufgesaugt hat. So kommt man besser durch den Tag. Gesundes Essen vom Bio Bauern hilft ebenfalls, wie auch viele Pflanzen in der Wohnung. Regelmäßige Spaziergänge in der Natur schaffen Ausgleich, wie Klamm berichtete, gibt es auch schöne Seite von Berlin. Konzentrieren Sie sich auf das Positive und erfreuen Sie sich dem Trubel.

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